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Mittwoch, 18. November 2009

Android Killer App IV - last.fm

Bei der heutigen App geht es wieder um Musik und für jemanden wie mich dem Musik sehr wichtig ist, ist das Programm vergleichbar mit dem Schweizer Messer von MacGyver. Die last.fm Software erlaubt fast alle Funktionen der Website und des Players auf eurem Android Phone, aber vieleicht sollte ich erstmal kurz erklären was last.fm überhaupt ist... :)

Zitat Wikipedia:
Last.fm ist ein Internetradio auf Basis von sozialer Software, das entwickelt wurde, um Nutzern auf Basis ihrer Hörgewohnheiten neue Musik, Menschen mit ähnlichem Musikgeschmack und Konzerte in ihrer Umgebung empfehlen zu können. Es ist eine ehemalige Schwesterseite von Audioscrobbler, mit dem es sich früher eine Musikdatenbank teilte. Plattenfirmen und Musiker werden ermuntert, Last.fm Lizenzen zum Abspielen ihrer Musik zu erteilen. Last.fm hat derzeit ein Verzeichnis von über 80 Millionen einzelner Stücke und davon sieben Millionen für sein Internetradio zum Streaming sowie 150.000 kostenlose MP3-Downloads vorrätig.

Ich nutze den Dienst von last.fm mittlerweile seit über 3 Jahren und fand es immer etwas blöd das Lieder die ich auf meinem MP3 Player anhörte nie in die Statistik mit eingeflossen sind. Mit dem HTC Hero hat sich das nun geändert und somit kann ich auch unterwegs meinen Musikgeschmack immer mehr verfeinern aber auch meinen Musikhorizont erweitern. Erst vor 3 Wochen habe ich wieder, dank last.fm, eine Band gefunden die mir recht gut gefällt. Einer meiner Nachbarn (last.fm User mit ähnlichem Musikgeschmack) hörte öfters "Johnossi" was mich neugierig machte. Bis dahin war mir die Kapelle gänzlich unbekannt, da ich aber "Mando Diao" und "Sugarplum Fairy" (vor 2-3 Jahren ebenfalls über last.fm kennen gelernt) sehr gerne höre gefiel mir dann natürlich auch "Johnossi". Weitere Bands die ich durch diese Plattform kennen und teilweise lieben lernte sind z.B. Adhesive, Flogging Molly, Frau Doktor, The Toy Dolls, The Kooks, Suburban Legends und viele andere.

Mit der Software kann man wie auch auf der Homepage oder im Player, die Musiksammlung, die last.fm Empfehlungen oder aber das Nachbarradio genießen, dazu bietet die Software auch die Möglichkeit der Tags, dafür gibt man z.B. "Bagbipe Rock" ein und das Radio spielt Rocklieder mit Bagpipe Sound, eben alle Songs die so getagt sind. Sehr cool ist aber auch das Songs die man mit dem Android Media Player abspielt gescrobbelt und dem eigenen Profil hinzugefügt werden, hat man keine aktive Verbindung zum Netz wird dies nachgeholt sobald das Gerät sich wieder verbindet, es geht also kein Song verloren.
Dazu gibt es jede Menge Infos zu den Künstlern, Live Termine (sofern auf Tour) und man kann sich natürlich seine eigene Statistik direkt auf dem Display anschauen. Top Künstler, Top Aleben, Top Songs, zu letzt gespielte Titel usw.

    

    

Donnerstag, 12. November 2009

Android Killer App III - Shop Savvy

Shop Savvy heißt das nächste Must Have Tool für Android. Stellt euch folgendes Szenario vor...

Ihr steht im Elektrofachmarkt und wollt euch ein neues Produkt der Home Entertainment Palette zulegen, alle Verkäufer haben mal wieder ihre Tarnkappe aktiviert und sind nicht auffindbar. Ihr seht den Preis und denkt euch, das ganze ist im Inet sicher billiger, aber bis man zu Hause ist hat man meist vergessen wie das Produkt genau hieß.
Ab jetzt holt ihr euer Android Phone aus der Tasche, scannt den EAN-Code vom Gerät oder von der Verpackung und schon habt ihr eine Übersicht was dieses Gerät im Internet kostet, bei welchem Shop oder aber ob es lokal günstigere Angebote gibt. Dank GPS und Google Maps Verknüpfung kann man sich sogar direkt zum billigeren Shop lotsen lassen. Die Loaklshopsuche ist aber zumindest in Deutschland noch in der Betaphase, bisher fehlen noch viele Geschäfte.

Samstag, 7. November 2009

Android Killer App II - Shazam

Fast alle dürften diesen T-Mobile Werbespot schonmal gesehen haben, das Tool dahinter nennt sich Shazam und funktioniert wirklich so easy wie in der Werbung. In echt dauert es zwar ein paar Sekunden länger aber das Stück'l Software ist einfach genial. Dabei ist der Dienst schon satte 7 Jahre alt, bereits 2002 launchte Shazam Entertainment Limited den Dienst in England, damals funktionierte das ganze noch per Anruf und den Song bekam man ber SMS zurück geschickt. Mittlerweile gibts das ganze als App für iPhones, BlackBerrys, Androids und sogar für einige Symbian Series 60 Devices.

    

    

Mit über 6 Millionen Einträgen ist die DB sehr groß und diese wird auch weiterhin ständig ausgebaut, das ermöglicht das erkennen von Songs auch ausserhalb der Charts. Live-Versionen werden meiner Erfahrung nach nicht richtig erkannt, aber bisher hatte ich erst einen Song der nicht zugeordnet werden konnte und in diesem Fall hatte ich es auch drauf angelegt.
Wenn der Song richtig erkannt wurde könnt ihr ihn direkt über die App bei Amazon kaufen oder aber auf YouTube nach dem Song suchen und anschauen. "Meine Tags" speichert die erkannten Songs und so kann man auch noch Tage und Wochen später beim Besuch im Plattenladen des Vertrauens auf die Suche danach gehen.

Freitag, 6. November 2009

Android Killer App, die Erste - Layar

Das (fast) freie und quelloffene Betriebssystem Android mausert sich so langsam aber sicher immer mehr zum Windows Mobile Killer. Die Bedienung ist intuitivier und flüssiger und auch der Android Market ist mit seinen 15.000+ Apps sehr gut gefüllt. Das darunter echte Highlights zu finden sind möchte ich euch in Zukunft näher bringen, anfangen werde ich mit dem sogenannten World Browser names Layer.

Man stelle sich vor man ist in einer fremden Stadt, steht vor einer Sehenswürdigkeit und möchte gerne mehr darüber erfahren. Bisher ging das mit einem Fremdenführer oder aber man versuchte in Erfahrung zu bringen um was es sich dabei handelt und schlug das (wenn man dann noch Interesse hatte) zu Hause in Wikipedia nach. Layar verbindet unteranderem diese Punkte, man startet die App, durch GPS und Kompass weiß das Gerät genau wo man sich befinden und in welche Richtung man schaut und auf dem Display werden z.B. verfügbare Wikipedia Inhalte direkt angezeigt. Das gleiche funktioniert auch wenn man Supermärkte, Pizzerien, Apotheken usw. in seiner Umgebung sucht. Immer mit Richtungsangabe und Entfernung.
Layer greift auch auf Daten von Fotocommunitys zu wie z.B. Flickr und Panoramio, und viele weitere Dienste.
Wer die Chance hat sollte sich die App unbedingt aus dem Market laden, ich glaube nicht das die all zu schnell wieder von eurem Phone verschwinden wird.